Leitbild

Die Liebe Gottes spürbar machen… Unser Konzept basiert auf dem christlichen Menschenbild und dem Grundsatz: Die Würde des Menschen ist unantastbar. Vor Gott und dem Gesetz sind alle Menschen gleich. Alle Kinder, gleich welcher Religion oder Nation, werden aufgenommen und unterstützt bei der Bildung ihrer Persönlichkeit auch in schwierigen Lebenssituationen. Dabei wird unsere Arbeit durch den christlichen Ansatz und durch das Erleben von Religion geprägt.

Als Bildungseinrichtung legen wir Wert auf die Entfaltung der menschlichen Kräfte im Sinne einer umfassenden Menschenbildung, als Bildung von Seele, Kopf, Herz und Hand.

Dazu gehört die Unterstützung beim Erwerb und der Einübung von kreativen, motorischen, handwerklichen, kognitiven, emotionalen und sozialen Kompetenzen.

Wir sind eine Schwerpunkt-Kita für Sprache und Integration. Unser Sprachförderungskonzept beinhaltet Einzelförderung und die ganzheitliche Vermittlung der deutschen Sprache im Alltag.

Wir möchten die Gesamtpersönlichkeit der Kinder und ihre Lebensfreude fördern und sie Schritt für Schritt zur Selbständigkeit und Gemeinschaftsfähigkeit hinführen.

Jedes Kind nehmen wir als eigenständige Persönlichkeit mit seinen Stärken und Schwächen an; es soll sich möglichst in einer angstfreien und harmonischen Atmosphäre entwickeln können.

Die Beteiligung der Kinder an Entscheidungsprozessen, an der Gestaltung des Alltags und der Planung von Projekten ist uns sehr wichtig.

Wir helfen ihnen dabei, Freunde zu finden und eine gute Streitkultur zu entwickeln.

Spielen und bewegen heißt lernen, deshalb möchten wir, dass unsere Kinder erlebnisreich, lebendig und selbst bestimmt spielen.

Wir vermitteln den Kindern, dass die Wertschätzung des eigenen Körper- und Geistes eine wichtige Voraussetzung ist, um gesund zu bleiben. Wir sorgen deshalb für eine gesunde und ausgewogene Ernährung, hygienische Bedingungen und Zahnprophylaxe.

Auch die sexuelle Neugier gehört zu einer gesunden Entwicklung. Wir beantworten Fragen dazu und greifen die Themen auf, die die Kinder beschäftigen. Unser pädagogisches Handeln wird auch hier unter Einbeziehung der Eltern auf jedes Kind individuell abgestimmt.

Aufmerksam beachten wir die „sensiblen Phasen“ der Kinder, d. h. die Zeiten, in denen sie besonders aufnahmefähig sind. Da die sensiblen Phasen bei jedem Kind unterschiedlich auftreten, ist die Beobachtung des kindlichen Verhaltens Grundlage unserer Arbeit. Wir verstehen uns als Familien ergänzende Einrichtung, deshalb ist uns das Gespräch mit Eltern sehr wichtig. Wir bieten regelmäßig Entwicklungsgespräche an.

Wir arbeiten lebens- und situationsbezogen, d. h. wir berücksichtigen die Erfahrungen der Kinder, die Ereignisse des Tages und die jahreszeitlichen Abläufe. Wir geben den Kindern Raum, Zeit und Möglichkeiten, Erlebtes aus ihrem Alltag zu verstehen und zu verarbeiten. Die „Lerngeschichten“ (Entwicklungsfortschritte, besondere Erfahrungen und Erlebnisse) werden im Portfolio (Erlebnisordner/Schatzordner) jedes einzelnen Kindes dokumentiert.

Kinder haben ein Bedürfnis ihre Umwelt zu erkunden und in Frage zu stellen. Regeln müssen immer wieder überprüft und neu definiert werden. Wir geben den Kindern Anregung und Hilfen die Welt und ihre komplexen Zusammenhänge verstehen zu lernen.

Die Eingewöhnungsphase in der Krippe, im Kindergarten und im Hort ist eine besonders wichtige Zeit. Wir nehmen uns die Zeit dafür! Eltern und Kinder werden dabei von einer Erzieherin begleitet. Erst wenn das Kind Kontakt zu den Betreuerinnen und anderen Kindern aufgenommen und realisiert hat, dass die Mama oder der Papa immer wieder kommen, ist die Eingewöhnung für unsere Jüngsten abgeschlossen. Auch im Hort brauchen die Kinder Hilfestellungen und Orientierung bei den neuen Herausforderungen, die die Schulen, Vereine und andere Institutionen an die Kinder stellen.

Auch bei den Übergängen in eine andere Gruppe, den Hort oder in die Schule begleiten wir den Prozess intensiv und versuchen, gemeinsam mit den Eltern, die Kinder auf das „Neue“, was da kommen wird, vorzubereiten.